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116. | HERBSTAUKTION – 28. | 29. | 30. | 31. Oktober 2026
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Paar Relief-Fliesen im Renaissance-Stil.
Paar Relieffliesen im Renaissance-Stil mit Darstellungen der Heiligen Petrus und Johannes jeweils unter allegorisch ausgestalteten Rundbögen mit Hermen und Putti
Limit 390,00 €
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Runde Tabatière mit dem Bildnis Maximilians I. Joseph.
1. Viertel des 19. Jahrhunderts. Hochwertige Schnupftabakdose mit dem vergoldeten Profilrelief König Maximilians I. Joseph von Bayern (1756 - 1825) im fortgeschrittenen Alter unter Glas in einer schmalen Messingrahmung. Dazu die lateinische Bezeichnung des Dargestellten <i>Maximil. Ios. Bavariae Rex.</i> [= <i>Maximilian Joseph König der Bayern</i>]. Der gekehlte Innenrand aus Schildpatt
Limit 500,00 €
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Adelsbrief des Moritz von Wiktorin.
In einer Weißblechschatulle der Adelsbrief des Moritz von Wiktorin in einer dunkelroten Samtmappe mit Wappenprägung des Wappen Franz Josephs I. von Österreich und einer Siegelkapsel. Erhebung des Moritz Wiktorin (geboren 1838), Oberst des Infanterieregiments Graf Daun Nummer 56 in Anerkennung seiner über 30-jährigen Dienstzeit in den erblichen Adelsstand, gegeben am 29. August 1893. Innen mit gemalter Wappendarstellung des Wappens von Wiktorins sowie der eigenhändigen Unterschriften Kaiser Franz Josephs (1830-1916) und des Ministerpräsidenten Eduard Franz Joseph Graf Taaffe (1833 - 1895)
Limit 280,00 €
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Konvolut Dokumente aus dem Besitz eines sächsischen Industriellen, mit Unterschrift des sächsischen Königs.
Konvolut Dokumente aus dem Besitz des Karl <i>Emil</i> Klaus, sächsischer Industrieller. Präsentationsmappe mit Urkunde des Königlich Sächsischen Militärvereins "Jäger und Schützen" in Crimmitschau und Umgegend anlässlich der Ernennung Emil Klaus' zum Ehrenvorsitzenden des Vereins auf Grundlage von früheren Verdiensten um selbigen vom 8. Oktober 1909.</br>
Darin eingelegt sind weiterhin:</br>
Ehrenurkunde des Kuratoriums der Öffentlichen Handelslehranstalt zu Crimmitschau, datiert Crimmitschau, den 24. März 1912.</br>
Verleihungsurkunde des Ritterkreuzes 1. Klasse des Albrechtsordens durch König Friedrich August III. von Sachsen mit dessen Autograph, datiert auf den 14. Mai 1912</br>
Brief des königlich-sächsischen Kämmerers über die Gewährung einer Audienz für Emil Klaus bei Friedrich August den III. am 9. Januar 1913, datiert auf den 3. Januar 1913. Im dazugehörigen originalen Umschlag mit Adresse, Poststempel, Stempelung <i>Königliche Angelegenheit.</i> sowie Rückseitig mit geprägtem Klebesiegel des Kämmereramts
Limit 40,00 €
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5+1 Fotografien: der ehemalige Kaiser Wilhelm II., Hermine Reuß ältere Linie, die ehemalige Kaiserin Auguste Viktoria.
Serie aus 5 Fotografien, wohl entstanden in Haus Doorn, die den ehemaligen deutschen Kaiser Wilhelm II. (1859 - 1941) und seine zweite Frau Hermine Reuß ältere Linie (1887 - 1947) wahrscheinlich in den späten 1920er oder 1930er Jahren zeigen. Die Fotoserie enthält ein gemeinsames Portrait der Eheleute, sowie eine Einzeldarstellung des Kaisers und 3 Aufnahmen der Hermine Reuß in verschiedenen Posen. Die Fotografien sind je vorderseitig mit einem Prägestempel sowie rückseitig mit der vollständigen Tintenstempelung des Ateliers <i>Franz Grainer München Theatinerstr. 38</i> versehen.</br>
Dazu anbei eine Fotografie der ehemaligen Kaiserin Auguste Viktoria (1858 - 1921), erste Ehefrau des Kaisers in einem etwas größeren Format. Dieses Portrait ist in den unteren Ecken mit <i> Verlag von Gustav Liersch & Co. Berlin S. W.</i> und <i>Original-Aufnahme Voigt Homburg v. d. Höhe Frankfurt a./M.</i> bezeichnet
Limit 120,00 €
1020
Wappenring.
Ring mit einer gravierten Wappendarstellung einer Art stilisierter Pflanze auf blauem Schild, darüber ein Helm mit Helmdecke. Die Ringschultern mit einer reichen Gravur aus Akanthuswerk
Limit 650,00 €
2863
Paar royale viktorianische Silber-Kandelaber - Teil eines Hochzeitsgeschenks an Alfred, Herzog von Edinburgh, und die Großherzogin Maria Alexandrowna von Russland. Meister Robert Garrard II. London.
<strong> SCHÄTZPREIS: </strong> 65.000 - 150.000 EUR. <br /> <strong> BESCHREIBUNG:</strong> Die monumentalen, 13-flammigen Silberleuchter sind reich verziert mit Blattreliefs, Widderköpfen und Meereswesen. Sie tragen jeweils das Wappen der Stadt London sowie 2 weitere, royale Wappen, die die Geschichte dieser monumentalen Einzelstücke erkennen lassen: das des Alfred, Duke of Edinburgh (1844 –1900), zweiter Sohn von Königin Victoria und Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, späterer Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, mit Hosenbandorden und Königskrone, sowie das kleine Staatswappen des russischen Kaiserreiches mit Kette des Ordens des Heiligen Andreas des Erstberufenen sowie Zarenkrone. Bei diesem Leuchterpaar handelt es sich um ein Geschenk der Corporation of the City of London anlässlich der Hochzeit des Herzogs von Edinburgh mit Großfürstin Marija Alexandrowna (1853 –1920), Tochter des Zaren Alexander II. von Russland. Die Vermählung des britischen Prinzen mit der Großfürstin fand am 23.01.1874 im Winterpalast in St. Petersburg statt. <strong> ZUORDNUNG UND BEDEUTUNG: </strong> Durch den historischen Bericht und die dazugehörige Abbildung in der Illustrated London News vom 22. Mai 1875 ist nachweisbar, dass das vollständige Hochzeitsgeschenk neben den Leuchtern auch einen großen, aufwändig gestalteten Tafelaufsatz umfasste. Die Ausführung, Gestaltung, Punzierung und Qualität der Arbeiten stimmen sowohl miteinander als auch mit der genannten historischen Holzschnitt-Abbildung überein. Der Tafelaufsatz trägt die Inschrift: "PRESENTED BY THE CORPORATION IN MANIFESTATION OF THE DEEP GRATIFICATION WITH WHICH THE CITIZENS OF LONDON REGARD THE UNION OF HIS ROYAL HIGHNESS THE DUKE OF EDINBURGH K.G. WITH THE IMPERIAL HIGHNESS THE GRAND DUCHESS MARIE ALEXANDROVNA OF RUSSIA 12 MARCH 1874" und wurde im Auktionshaus Christies in New York im Oktober 2019 für 350.000 USD versteigert. Das Ensemble wurde im Gedenken an die königliche Hochzeit beauftragt und dem Hochzeitspaar bei einem Ehrenluncheon im Mansion House, ausgerichtet vom Oberbürgermeister Londons und dessen Frau (Mayor and Mayoress of London), von diesen sowie wichtigen Mitgliedern der Corporation of the City of London am 11. Mai 1875 übergeben. Mit dem Ensemble wurde die politische Verbindung Englands und Russlands durch die Heirat Alfreds mit Maria eindrucksvoll gewürdigt. Die Großherzogin Marija Alexandrovna von Russland blieb die einzige Romanov, die in das Britische Königshaus einheiratete. Nach Alfreds Übernahme des Titels zum Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha verbrachte sie ein aktives soziales und kulturelles Leben in Deutschland. Auch nach dessen Tode im Jahr 1900 lebte sie weiterhin in Coburg, bis die Auswirkungen des 1. Weltkrieges und die Russische Revolution sie nach der Auflösung des Herzogtums ins Exil in die Schweiz trieben, wo sie 1920 verstarb. <strong> AUSFÜHRUNG: </strong>Hofjuwelier Garrard & Co ist ein traditionsreiches Juwelierhaus in London, gegründet 1722 durch den Silberschmied George Wickes (1698–1761), der später Hoflieferant von Frederick, dem Prince of Wales war. Robert Garrard stieg 1792 in das Unternehmen ein, später auch sein Sohn Robert Garrard II. Im Jahr 1843 wurde Garrard von Queen Victoria zum Hofjuwelier ernannt, der zuständig für die Pflege und Herstellung der Kronjuwelen war (diese Position hielt das Unternehmen bis 2007); aus diesem Auftrag resultierten weitere Arbeiten und Aufträge für die königliche Familie. Es ist stark anzunehmen, dass die Kandelaber ebenso wie der Tafelaufsatz von Henry Hugh Armstead entworfen wurden, der sich auf skulpturelle Arbeiten spezialisierte und u.a. die bildhauerischen Dekorationen für das Colonial Office in Whitehall sowie die Grabstätte für Bishop Wilberforce in der Winchester Cathedral entwarf. 1879 wurde er zum Mitglied der Royal Academy ernannt und lehrte bis kurz vor seinem Tode an deren Instituten.
Limit 65.000,00 €
2870
Großer, silberner Preispokal mit Widmung von Kaiser Wilhelm II.
Klassische Pokalform mit gewinkelten Henkeln und Girlandenreliefs im Stil des Klassizismus. Schauseitige Widmungsgravur: "Kaiser Wilhelm II Dem Sieger im Korps-Jagdrennen des XV. Armeekorps 1909." Runder Holzsockel mit aufgelegtem Silberring und Randgravur "Sieger: Lt. Winter (3 Schles. Dragoner Regt. 15) auf Amanda v. Diavold (Ostpr)", sowie Silberplakette "Amanda von Diavold"
Limit 6.000,00 €
3358
Barockes Damenbildnis.
Porträt einer jungen Frau im schwarz-roten Kleid mit einer Heiligenbrosche am Dekolleté vor einer Landschaft
Limit 360,00 €
3361
Barockes Herrenbildnis.
Porträt eines Adligen mit grauer Perücke und im Harnisch mit Schärpe. Es könnte sich um Johann Karl Friedrich Freiherr von Eberstein handeln
Limit 900,00 €
3362
Bildnis des Ernst Joachim von Grote.
Porträt des Landschaftsdirektors und geheimen Legationsrats mit weißer Allongeperücke im glänzenden Harnisch mit Hermelinmantel
Limit 460,00 €
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