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116. | HERBSTAUKTION – 28. | 29. | 30. | 31. Oktober 2026
602
Museale Tarot-Karten.
Museales, vollständiges Spiel Tarot-Karten in einem historischen Schuber, datiert und bezeichnet: - Die Münzen-Zwei mit Spruchband <em>Fait par Jaque Rochias Fils a Neuchatel</em> (Drucker: Jacques Rochias Fils in Neuchâtel/Schweiz) - Kelch-Ass sowie der Triumphwagen mit der Bezeichnung <em>Grave par J P PE</em> bzw. den Initialen <em>JP</em> (Jean-Pierre Proche?, Holzschneider) - Münzen-Vier mit der Jahreszahl 1782 (Entwurfsjahr der Holzschnitte) sowie dem Stadtwappen von Neuchâtel gestaltet
Limit 240,00 €
603
Biedermeier-Whistkarten.
52 Blatt, Hersteller: vermutlich Conrad Jegel (Nürnberg). Die Bildkarten Bube, Dame und König sind aufwendig koloriert
Limit 260,00 €
604
Spielkarten mit Figuren aus historischen Romanen.
52 Blatt, Hersteller: O. Gibert (Paris), signiert, Mitte des 19. Jahrhunderts, um 1846. Französisches Blatt. Dargestellt sind auf dem Avers der Figurenkarten zu König und Dame jeweils berühmte Persönlichkeiten oder literarische Figuren der französischen Geschichte aus der Renaissance bis zum Rokoko, die in der zeitgenössischen Literatur der 1820er bis 1850er Jahre rezipiert wurden, so z. B. aus Alexandre Dumas' Romanen "Die Dame von Monsoreau" (erschienen 1846; die fiktionalisierte "Dame de Monsereau" und Louis de Clermont, Seigneur de Bussy d’Amboise (1549 - 1579)) und "Les Deux Diane" (erschienen 1846; Diana von Poitiers 1499/1500 - 1566), dem Roman "Cinq-Mars" von Alfred de Vigny (erschienen 1826; Henri Coiffier de Ruzé, Marquis de Cinq-Mars (1620 - 1642) und Marion Delorme (1630 - 1650)), sowie mehreren Dramen über das Leben der Chevalière d'Éon (1728 - 1810: hier unter ihrem Geburtstitel als "Chevalier" geführt, Spionin, Degenfechterin, Diplomatin, die als Mann geboren wurde, ab den 1760er Jahren allerdings als Frau lebte). Das Revers einfarbig rosa
Limit 460,00 €
605
Museale Bayerische Spielkarten aus München.
36 Blatt. Hersteller: Cajetan Göbl (München). Das Bayerische Einfachbild (oft auch als altbayerisches Bild bezeichnet) sind traditionelle deutsche Spielkarten, die eng mit dem Münchner Kartenmacher Andreas Benedict Göbl (Vorfahr des Cajetan Göbl) verbunden sind. Dieses Kartenbild wurde zum Haferl-Tarock oder Schafkopf verwendet. Die Zahlenkarten zeigen Genreszenen aus dem alpenländischen Alltag. Herz 8 mit Steuerstempel 4 Kreuzer Oberbayern
Limit 1.200,00 €
606
Museale Whist-Spielkarten zum Krim-Krieg.
52 Blatt, Hersteller: F. A. Lattmann (Goslar). Französisches Blatt. Museale Whist-Spielkarten zum Krim-Krieg, um 1853. Die Bildkarten zeigen auf dem Avers Herrscher, Königinnen, und Militärs der Zeit, so zum Beispiel Kaiser Franz Joseph I., Zar Nikolaus, Abdülmecid I., Radetzky, Königin Victoria des Vereinigten Königreiches, Königin Isabella von Spanien u. a. Der Krimkrieg (1853 - 1856) gilt nach modernem Verständnis als der erste industrialisierte Stellungskrieg. Ausgefochten wurden unter dem Vorwand religiöser Spannungen in der Region territoriale und wirtschaftliche Machtinteressen der beteiligten europäischen Großmächte, die in ihrem Resultat das 1815 auf dem Wiener Kongress geschaffene politische System Europas erschütterten
Limit 650,00 €
608
Museale Whist-Spielkarten zum Krim-Krieg.
51/52 Blatt. Hersteller: F. A. Lattmann (Goslar). Herz Ass mit Hamburger Steuerstempel. Französisches Blatt. Museale Whist-Spielkarten zum Krim-Krieg, um 1862. Die Bildkarten zeigen auf dem Avers Herrscher, Königinnen, und Militärs der Zeit, so zum Beispiel Kaiser Franz Joseph I., Zar Alexander II., Abdul-Aziz, Garibaldi, Omer Pascha, Königin Victoria des Vereinigten Königreiches, Königin Isabella von Spanien u. a. Der Krimkrieg (1853 - 1856) gilt nach modernem Verständnis als der erste industrialisierte Stellungskrieg. Ausgefochten wurden unter dem Vorwand religiöser Spannungen in der Region territoriale und wirtschaftliche Machtinteressen der beteiligten europäischen Großmächte, die in ihrem Resultat das 1815 auf dem Wiener Kongress geschaffene politische System Europas erschütterten
Limit 550,00 €
611
Museale Deutsche Spielkarten zur Jagd.
Hersteller: Vereinigte Stralsunder Spielkartenfabrik, früher L. v. d. Osten, L. Heidborn, T. Wegner (Stralsund). Das komplette Spiel ist mit unterschiedlichen Jägern, Wildmotiven und Jagdszenen ausgestattet. Jagdkarten gab es bereits um 1800. Besonders in der adligen Gesellschaft, in der das Jagen eine herausgehobene Rolle spielte, erfreuten sie sich großer Beliebtheit
Limit 750,00 €
612
Museales Hexen- oder Vogelspiel aus Regensburg.
32 Blatt. Das Vogelspiel oder Hexenspiel war ein historisches bayerisches und österreichisches Kartenspiel für eine variable Spielerzahl, das mit speziellen Spielkarten gespielt wurde. Das Spiel ist nach dem Vogel bzw. der Hexe benannt, der bzw. die auf der höchsten oder niedrigsten Karte abgebildet war. Das Spiel stammt von Cuccù ab, einem italienischen Spiel aus dem 18. Jahrhundert
Limit 900,00 €
613
Ovale Salon-Spielkarten aus Leipzig.
36 Blatt, Hersteller: Friedrich Günthel, Leipzig. Der Verlag von Alexander Twietmeyer in Leipzig hat diese Salon-Karten herausgegeben. Die Namen der beiden Hersteller stehen auf dem Schellen-Daus. Die Vorteile der Ovalen Form sollen "bequemes Mischen und Halten sowie leichtes Ordnen der Karten" sein. Die Zeichnungen entstanden "Beim Suchen nach Ersatz für die jetzt gebräuchlichen, teilweise recht unschönen Zeichnungen". Der Künstler Fedor Flinzer, (1842-1911) "ging auf den Ursprung der Karten zurück". Es zeigen:
Eicheln - Bauern: Jäger, Viehzüchter, Ackerbauer.
Grün (Blatt) - Künstler: Musiker, Maler, Dichter.
Rot (Herz) - Gelehrte: Jurist, Arzt, Lehrer.
Schellen - Städter: Soldat, Handwerker, Krämer.
Die abgebildeten Karten haben deutsche Farbzeichen
Limit 460,00 €
614
Museale Zauber- oder Vexier- Spielkarten aus Nürnberg.
45 Blatt (9 Vexier-Spiele à 5 Blatt). Hersteller: vermutl. Corad Jegel (Nürnberg) 1888. Vexier-Spielkarten (auch Verwandlungs- oder Zauber- Karten genannt) sind bereits im 18. Jahrhundert nachweisbar. Diese Spielkarten sind seltene, künstlerisch gestaltete Raritäten, die oft optische Täuschungen oder versteckte Bilder enthielten. Wichtige Aspekte zu Vexierkarten ist die Charakteristika: Diese Karten waren häufig als sogenannte "Verwandlungskarten" gestaltet, bei denen die Hauptfigur geschickt mit einem realistischen franz. Kartenbild integriert wurden. Als Figuren zeigen die Spiele: Hund als Rauchfangkehrer, Esel als Gelehrter, Steinbock als Jäger, Löwe als Soldat/Offizier, Hase als Hausfrau, Schwein als Hausmann, Affe als eitler Mann, Elefant als feiner Herr und Stier ebenfalls als feiner Herr
Limit 650,00 €
615
Hamburger Ausruferspiel.
Ungemarkt, vermutlich Christoffer Suhr (Hamburg) um 1850. Lottospiel „Der Hamburger Ausruf“ mit 39/40 Bild- und 40 Textkarten. Das Spiel zeigt Hamburgs lebhafte Handelskultur mit Verweisen auf Straßen-Ausrufe, die für das alltägliche Leben in Hamburg charakteristisch waren. Textkarten jeweils viersprachig in Platt, Deutsch, Französisch und Englisch. In blauen Holzschuber mit kolorierter Lithografie von Hamburg auf dem Deckel
Limit 600,00 €
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