2350
Seltener Teller mit Pâte-sur-pâte-Malerei. Meissen.
Knaufschwerter, um 1900, 1. Wahl.
Ø 26,5 cm.
Mehrpassiger Teller mit Kobaltfond, im Spiegel die fein emailgemalte Darstellung der vor einem Rosenzweig schwebenden Venus, den Pfeil des Amorknaben in der Hand haltend. Auf der Fahne reiche Goldmalerei mit emailgemalter rosafarbener Eierstabbordüre und blau emailgehöhten Ornamenten. Partieller Goldabrieb am Rand.
Pâte-sur-pâte (französisch für „Masse auf Masse“) ist eine aufwendige Porzellan-Verzierungstechnik, bei der ein Reliefmotiv durch Schichtmalerei mit flüssigem Porzellanbrei (Schlicker) auf unglasierter, meist farbiger Masse erzeugt wird. Die Technik erzeugt feine, kameenartige, halbtransparente Weiß-in-Weiß-Effekte.Die Pâte-sur-Pâte-Malerei wurde ursprünglich in Sévres erfunden und sorgte 1851 auf der Londoner Weltausstellung für großes Aufsehen. In der Porzellanmanufaktur Meissen wurde die Technik um 1878 durch Dr. J. Hinze neu entdeckt und war vor allem Ende des 19. Jahrhunderts sehr populär..
Aufrufzeit 19. | Juni 2026 | voraussichtlich 13:00 Uhr (CET)
Limit 900 €
• LIVE-Auktion beginnt in 27 Tagen
• Aufrufzeit: 19. | Jun 2026 | voraussichtlich 13:00 uhr
Einloggen
• Aufrufzeit: 19. | Jun 2026 | voraussichtlich 13:00 uhr

