HERLOSSSOHN, Carl
"Vier Farben, das heißt die deutschen Spielkarten in ihrer symbolischen Bedeutung beschrieben und erklärt von Susanne Rümpler Kartenschlägerin"
Verlag der Taubert'schen Buchhandlung. Leipzig. 1828. 16,5 x 10,5 cm.
Erste Auflage des Buches. 323 Seiten mit 36 eingeklebten und kolorierten Spielkartendrucken (sächsische Spielkarten „Neue Schwerdter Karte“, Spielkartenmacher: Ferdinand Ludwig Herbert, Leipzig). Im Halbledereinband. Vollständig. Sehr guter Erhaltungszustand, lediglich die rote Farbe der Karten hat etwas auf die gegenüberliegenden Seiten abgefärbt.
Carl Herloßsohn eigentlich Borromäus Sebastian Georg Karl Reginald Herloß, wurde am 1. September 1804 auf der Kleinseite in Prag geboren und starb am 10. Dezember 1849 in Leipzig. Er war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Enzyklopädist. Herloßsohn bekannt als Kritiker und Freigeist hat mit diesem Werk unerwarteten Erfolg. Im Königreich Sachsen hat er mit dem Verkauf keine Probleme, aber in Preußen fällt die Satire über die gesellschaftlichen und politischen Zustände der Zeit unter Zensur und das Werk wird verboten.
Literatur : Vergl. Wahrsagespiele, Los- und Orakelbücher aus fünf Jahrhunderten. Lit.: BubeDameKönig „Das Blatt“ Nr. 49, S. 1-37.
Aufrufzeit 28. | Okt. 2026 | voraussichtlich 14:15 Uhr (CET)