Daniel de St Leu
Hochwertige historische Taschenuhr in Gold mit Schildpatt-Übergehäuse, London Mitte des 18. Jahrhunderts.
England, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, wahrscheinlich zwischen 1753 und 1765.
Aufwändig verziertes Messingvollplatinenwerk mit Staubdeckel, jeweils graviert De St. Leu London, mit floral durchbrochener Unruhbrücke, profilierten Werkpfeilern, Spindelgang, Kette und Schnecke, Schlüsselaufzug. Emailleziffernblatt mit römischen und arabischen Zahlen, Minutenkranz und Louis XV-Zeigern.
Die Uhr und der rückseitig mit zeittypischer Ornamentik gravierte Mantel der Uhr aus Gelbgold, mindestens 585 geprüft, die Schließe des Mantels sowie die Zeiger sind mit in Silber gefassten Diamanten besetzt. Das Übergehäuse in Schildpatt. Durchmesser der Uhr 3,85 cm, Durchmesser des Mantels 4.4 cm, Durchmesser des Übergehäuses 5,1 cm. Uhr 72 g, der Mantel in Gold 18,4 g, gesamt 116 g.
Im Kurzzeit-Test funktionstüchtig. Mit Schlüssel (dieser passend, allerdings wohl ergänzt). Das Uhrenglas gebrochen, Schließe des Mantels verriegelt nicht mehr, Übergehäuse oben entlang der Verschlusskante minimal verzogen.
Daniel de St. Leu, zwischen 1753 und 1797 tätiger Uhrmacher Genfer Herkunft in London. Erhielt 1765 einen Royal Warrant und wurde zum Uhrmacher der Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, Königin von England, ernannt. Die nach der Ernennung zum Hoflieferanten entstandenen Uhren sind für gewöhnlich mit einem entsprechenden Zusatz graviert. Weiterhin produzierte De St. Leu besonders erfolgreich hochwertige Taschenuhren für den osmanischen Markt. Verkauf und Versand nur innerhalb der Europäischen Union. Beiliegend ein Zettel mit handschriftlichen, biographischen Angaben zum Uhrmacher.
Möglicherweise gelten Import-Einschränkungen
Aufrufzeit 28. | Okt. 2026 | voraussichtlich 18:53 Uhr (CET)