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STUCK, Franz von (1863 Tettenweis - 1928 München)
Porträt: Mary Stuck, die Tochter des Künstlers
Pastell. Signiert.
54,5 x 48 cm. Gerahmt & hinter Glas : 64 x 77 cm.
Das Pastell war als Leihgabe von Kurt Adelsberger 5 Jahre ab 2018 bis 09.02.2023 in einer Dauerpräsentation zur "Belle Epoque" in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim ausgestellt. Eine Bestätigung von Andreas Krock, Wissenschaftlicher Sammlungsleiter und Ausstellungskurator, liegt vor. Wir bedanken uns bei Margot Th. Brandlhuber, Sammlungsleiterin des Museums Villa Stuck in München, die das Pastell im Original in Augenschein genommen hat, für ihre Hilfe. Kopf und Halspartie, sowie die Signatur stammen aus der Hand des Künstlers, der Bildhintergrund wurde von fremder Hand ergänzt. Franz von Stuck schuf zahlreiche Porträts seiner geliebten Tochter Mary. Das Pastell befindet sich im Original-Rahmen nach Entwurf des Künstlers Franz von Stuck. Rahmen, rückseitig mit Plakette: Georg Oberndorfer, Kunst-Rahmen & Malbrettertischlerei, München. Rahmen partiell defekt.
* Mary Stuck (1896-1961), unehelich geborene Franziska Anna Marie-Louise Brandmaier, das einzige leibliche Kind des Malers. 1904 adoptierte er mit seiner amerikanischen Ehefrau Mary, verwitwete Lindpainter, seine nichteheliche Tochter, die 1917 den Konsul und Bauunternehmer Albert Heilmann heiratete (die Baufirma hatte die Villa Stuck errichtet). 1922 setzte Franz von Stuck testamentarisch seine Tochter Mary als Alleinerbin ein. * Stuck, Maler und Bildhauer, Illustrator, Kunstgewerbler, studierte an der Akademie in München. 1892 Mitbegründer der Münchner Sezession, 1895 Professor an der Akademie in München, 1897 Heirat mit Mary Lindpainter, geborene Hoose, 1905 Erhebung in den Adelsstand durch Prinzregent Luitpold als Franz Ritter von Stuck, erfolgreich auf internationalen Ausstellungen vertreten, zahlreiche Werke in internationalen Museen. Alle Lose mit einem Limit (Startpreis) von mind. 2.000€ werden mit der Art Loss Register Datenbank abgeglichen.
Literatur : De Gruyter (2020), Thieme-Becker (1938), Ludwig (1983), Benezit (2006).
Provenienz : * Partnerauktion Bergmann (die Verantwortung für rechtskonforme Einlieferung und Beschreibung liegt bei Auktionshaus Bergmann, Erlangen). Sammlung Kurt Adelsberger, Teil 3, zuvor seit sieben Jahrzehnten in Berliner Privatbesitz.
Aufrufzeit 28. | Feb. 2026 | voraussichtlich 12:26 Uhr (CET)
Limit 3000 €
• LIVE-Auktion beginnt in 28 Tagen
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