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TEST! - Auktionssimulation Auktionshaus WENDL. KEINE VERKAUFSAUKTION!
50
Debütstück: Handgeschnitzte Holzschaufel aus Eichenholz | Update.
Leichte Handschaufel für den Haushalt, vermutlich vorgesehene Nutzung für Mehl o.ä., grobe Schnitzerei, nichtsdestotrotz ergebnisführend
Limit 20,00 €
51
Antikes Waffenkonvolut.
Sehr seltener Compositbogen mit Pfeil und antike Zwille. Mitteleuropa. ca. 1720, Gesamtlänge 76 cm, gebeizter Bambuspfeil mit Resten einer Wicklung, Oberer und unterer Wurfarm über Metallniete mit dem Mittelstück verbunden. Flexible Gummi-Exzenter, gespleiste Sehne mit fest verknoteten Öhrchen, Zwille: ca 20 cm, Nussbaum, stabile Bauart, Holzgriff in schöner Maserung, leichte Handhabung durch ergonomische Passform, kunstvoll abgerundete stabile Aluminium-Wurfgabel, roter Latex-Flachband-Schleudergummi in edler Optik. präzise geschnittene Kugeltasche aus Veloursmaterial. Literatur.: vergl. Homer: Odyssee, Einundzwanzigster Gesang, Vers 409-421, Odysseus Rache: Ὣς οἳ μὲν μάρναντο δέμας πυρὸς αἰθομένοιο, Ἀντίλοχος δ' Ἀχιλῆι πόδας ταχὺς ἄγγελος ἦλθε ....
Limit 3.600,00 €
52
Sensationsfund und Schriftgeschichte-änderndes Konvolut Briefe | Update.
Konvolut historisch wertvoller Handschriften, darunter der Sensationsfund und Erstnachweis der „Sütterlinschrift“ aus dem Jahr 1713, gefertigt aus der Hand des Fürsten Ludwig Friedrich von Schwarzburg-Rudolstadt (1667 – 1710 – 1718). Schriftgeschichte-ändernder Erlass des Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt, der die bis heute seit 1911 bekannte unter dem Namen Sütterlinschrift um knapp 200 Jahre vordatiert und Ludwig Friedrich von Schwarzburg-Rudolstadt als rechten Entwickler der Schreibschrift anerkennt. Nach erfolgter, ordentlicher Prüfung der Zeugnisse auf Echtheit erfolgt eine Namensänderung der Schriftart in „Schwarudica“. Enthält ebenso einen Petzbrief gegen den weltbekannten Maler O. Hellmuth, der der Kunstfälscherei romantischer Werke bezichtigt wird aus dem Jahr 1814; ein Verkaufsverbot des Jahres 1775 der renommeirten Buchhändlerin Rein über den Verkauf des Stückes „Die Leiden des jungen Werthers“ durch den wenig bekannten weimarischen Faselverein „Goethe“ sowie einen Brief in englischer Sprache des Henry Heron, der im Jahr 1787 unter anderem über sein gebrochenes Herz bezüglich des Verlustes der Charlotte von Lengefeld bei John Graves Simcoe beklagt.
Limit 3.300,00 €
100
WENDL, ANKE (*1970). "Im System gefangen".
Vieldeutige Darstellung eines Fisches im "Aquarium". Die zeitgenössische Keramikerin Anke Wendl zeigt mit dieser Assemblage ein verspieltes und doch tiefgründiges Werk ihres Schaffens
Limit 240,00 €
101
WENDL, Martin (*1943). "Brot-Zeit".
Objet trouvé. Unikat. Außergewöhnliches Einzelstück. Dreidimensionales Vanitas-Stillleben eines in einem Zigarrenkasten eingeklebten Weizenbrötchens, das mit verschiedenen Uhrenteilen und Uhrenschlüsseln bestückt ist. Im Kopfbereich des Brötchens ein Haarkranz aus 4 Taschenuhrenschlüsseln, mittig ein Taschenuhrenziffernblatt mit 1 Schlüssel im Aufzugsloch, im Sockelbereich ein großer rautenförmiger Eisenzeiger mit eingestecktem Flügelschlüssel. Unterhalb des Brötchens eine Pendelskala für Wanduhren.
Skulpturale Erweiterung und zweckfreie Kombination eines trivialen Nahrungsmittels mit diversem Uhrenzubehör. Überführung in einen neuen Sinnzusammenhang und Erhebung zum Kunstwerk durch surrealistische Transformation und Kontrastierung von Disfunktionalität und Antrieb
Limit 390,00 €
102
MANJA (* 1982 Jena). "Der Herbst".
Manja Adlt, die schon längst etablierte Starkünstlerin der Jenaer Avantgardeszene, beweist einmal mehr ihr künstlerisches Geschick in dieser bewusst anachronistischen Kopffigur, welche nicht zufällig an den manieristischen Künstler Arcimboldo erinnert und dennoch etwas kindlich naives und zugleich zukunftweisend Progressives mitbringt, was sicher auf das Mitwirken ihrer Tochter Mina zurückgeht, die schon in ihren jungen Jahren deutliche Tendenzen zeigt, der Mutter den Rang abzulaufen. Diese die künstlerische Vergangenheit und Zukunft der beiden Künstlerinnen amalgamierende Arbeit war nicht umsonst das Highlight der Ausstellung in der Jenaer Kunstnacht am 22. Oktober 2024 in der Westschule und sorgte für ein Raunen unter den Kunstschaffenden der Bundesrepublik. Es war gerade dieser radikale Schritt zurück zum einfachen Material Papiermaché mit Temperafarben in Kombination mit Naturmaterialien, welcher die aktuelle Kunstszene an den kindlichen Ursprung aller Kunst und Kreativität erinnern ließ und stellt zugleich ein regelrechtes Veto gegen die Entkoppelung der Kunst und Kunstschaffenden vom einfachen Bürger dar, welche schon in den 1980er und 1990er Jahren ihren Anfang nahm. Der Rezipient, egal welcher sozialen Herkunft, wird in dieser Skulptur einen Anker und Weg zur eigenen Kreativität finden oder wiederentdecken. Schon jetzt gibt es viele Nachahmer in der heranwachsenden Generation, welche versuchen sich dem Werk von M&M künstlerisch anzunähern, es in der Brillanz jedoch nicht erreichen. Und so stellen sich die beiden Künstlerinnen mit ihrem Kopf in die Reihe herausragender Kunstschaffender ein, welche die Kunstgeschichte seit jeher prägen: Bellini, Leonardo, Arcimboldo, Poussin, Ruysch, Messerschmidt, Friedrich, Turner, Menzel, Duchamp, Pollock, Manja & Mina
Limit 950,00 €
103
SCHRÖDER, FRANK (*1962). "Größte Koppel Freiheit".
Holzpfosten gespalten (Weide?) auf Eisenplatte. Im oberen Drittel seltene Porzellanisolatoren die einen Kupferdraht leiten. Teils starke Anobienspuren.
Titel auf der Bodenplatte eingearbeitet.
Der Künstler bezeichnet sein Werk selbst als Ready-made / Objet trouvé. Die Bodenplatte wirkt unbearbeitet und ist an einigen Stellen scharfkantig um die Unebenheiten des Lebens zu symbolisieren. Der Pfosten ist verwittert und von seiner Umwelt stark gezeichnet, steht aber dennoch stabil. Er wurde vom Künstler mit einem Gewinde versehen und mit deutlich sichtbaren Schweißspuren an der Bodenplatte befestigt.
Man könnte vermuten, dass der Künstler unsauber arbeitet. Dieser Eindruck ist gewollt und spiegelt , dass Perfektion nicht notwendig ist.
Der Kupferdraht, der um die Porzellanisolatoren befestigt ist, läuft im Kreis ohne Anfang und Ende. Die Bezeichnung des Künstlers "Größte Koppel Freiheit" lässt seinen Drang nach Selbstbestimmung und Freiheit spüren. Der Künstler schuf hier ein Werk, dass von unterschiedlichen Bedeutungen und Interpretationsmöglichkeiten geprägt ist. Am Ende stellt sich die Frage: Ist Begrenzung nur eine selbst auferlegte Illusion?
Limit 2.600,00 €
104
GÄßNER, Cornelia (*30.03. o.J). "Quadertur der Nudel" (Replik) | Update.
Die in der modernen Kunstgeschichte allseits bekannte "Quadertur der Nudel" ist im beiliegenden Original-Sehrgutachten des berühmtesten Kunsthysterikers von ganz Cumbach in allen Facetten und Bedeutungsschichten ausführlich beschrieben worden (die Lektüre wird dringend angeraten). Wie dort bereits besprochen, wurde dieses epochale Werk jedoch von der Künstlerin im Beisein der Kollegen einfach aufgegessen. Nach jahrelangem Drängen durch die Kunstwelt und umfangreichen Verhandlungen gelang es schließlich, die Künstlerin zum Anfertigen einer einzigen Replik zu bewegen. Diese Replik von der Hand der Künstlerin zeichnet sich dadurch aus, dass sie im Gegensatz zur Erstausführung dauerhaft z.B. in der Vitrine eines Museums gezeigt werden kann und dennoch das Vanitasmotiv thematisiert. Alle weiteren, im Gutachten beschriebenen Bedeutungsschichten bleiben ebenfalls erhalten. Neu hinzu kommt noch die leuchtende Mehrfarbigkeit, die an Süßigkeiten erinnert und jedes Leckermaul animiert, hineinbeißen zu wollen. Darüber hinaus bekommt diese Plastik neben den graphischen Qualitäten des Originals auch noch malerische und erinnert so zusätzlich an den Paragone der Künste in der Renaissance
Limit 3.900,00 €
150
GÜNTHER, Maze. „Seestück“.
Dieses Werk entführt den Betrachter in eine stille, fast zeitlose Landschaft. Ein Segelboot gleitet über die bewegte Wasseroberfläche und führt den Blick sanft zum Ufer, wo ein schlichtes Haus unter dem Himmel ruht. Die kraftvollen Linien des Linolschnitts erzeugen eine eindrucksvolle Spannung zwischen Bewegung und Ruhe.
Der Kontrast von Schwarz und Weiß verleiht der Szene eine besondere Tiefe: das Wasser wirkt lebendig, der Himmel weit, die Natur zugleich schützend und geheimnisvoll. Es ist ein Bild der Sehnsucht – nach Freiheit, nach Geborgenheit und nach der unendlichen Weite des Horizonts.
Ein Werk, das nicht nur dekorativ ist, sondern eine stille Erzählung in sich trägt und die Fantasie des Betrachters beflügelt
Limit 900,00 €
151
SCHNEIDER, Dorothea (* 1972). Foto-Collage "Mein Oberhausen 92".
4 Fotografien von stillgelegten Industriegebäuden (das Gasometer sowie weitere Detailmotive mittlerweile abgerissener Industriegebäude in dessen Nachbarschaft) in der Stadt Oberhausen zeigend, von der Künstlerin selbst "Mein Oberhausen 92" tituliert. Das vorliegende, äußerst sammlungswürdige Werk dürfte anhand der Datierung zum äußerst selten im Kunsthandel verfügbaren Frühwerk der Künstlerin zu rechnen sein.
Die Künstlerin eröffnet der betrachtenden Person einen bewusst nüchternen, und dennoch melancholisch-empathischen Blick auf ihre Heimatstadt, der die im Verfall begriffenen Industriebauten in ihrer monumentalen Ausstrahlung würdevoll in Szene setzt.
Der titelgebende persönliche Bezug der Künstlerin zu Oberhausen spiegelt sich in der Ruhe und Statik der gewählten Motive wider, die in einem starken Kontrast zur frühen Industriemalerei der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts (z. B. Léonard Defrance, Pehr Hilleström u. a.) stehen, indem anstelle des industriellen Schaffungsprozesses und der menschlichen Arbeitskraft die Gebäude nicht länger nur als notwendige Staffage, sondern in ihrer Rolle als vertraute Umweltbegleiter in der Lebensrealität der Künstlerin als unikate Kunstwerke und eigenständige Charaktere verstanden werden. Zugleich stellt Dorothea Schneider sich mit ihrer Motivwahl, dem Gelände der bereits 1782 gegründeten Guthoffnungshütte/Hüttenwerke Oberhausen AG, in die historische Tradition dieser frühen Arbeiten industriell inspirierter Kunstwerke.
Mit dieser Herangehensweise ist Dorothea Schneider zu den absoluten Vorreiterinnen und Vorreitern des kulturellen Umdenkens im Ruhrgebiet zu rechnen. Besonders eindrucksvoll wird dies in ihrer Fotografie des Gasometers deutlich, die kurz vor dem Umbau des im Verfall begriffenen Industriedenkmals zu einer mittlerweile bedeutenden Kunst- und Kulturstätte im selben Jahr entstanden sein dürfte; die restlichen Bauten wurden im Zuge der Errichtung des "Centro", dem größten Einkaufszentrum Europas, 1996 abgerissen.
Die durch die Künstlerin datierten Fotografien aus dem Jahr 1992 könnten erst kürzlich oder in jüngerer Vergangenheit zu der vorliegenden Collage zusammengestellt worden sein, suggeriert die Rückseite des Rahmens mit der Aufschrift "Waldfest 2015" doch, ähnlich wie bei den von ihr fotografierten Motiven, eine Nutzungsumwidmung des Rahmens für das vorliegende Werk, der ebenso wie der rückwärtig angebrachte Vermerkzettel mit der Aufschrift "wohl Dorothea Schneider (*1972) frühe Fotografien aus der Reihe "Architektur und Verfall"" in der Handschrift der Künstlerin als Teil des Kunstwerks zu verstehen ist. Signiert mit dem wohl bereits in Jugendjahren vergebenen Kurznamen "Dodo", kokettiert die Künstlerin bewusst mit einem barocken Vanitas-Verständnis, das in seiner fotografischen Umsetzung nicht nur die Veränderung der Umwelt, sondern auch die Veränderung des menschlichen Selbst im Verlauf der voranschreitenden Zeit thematisiert
Limit 3.300,00 €
200
KÜNSTLERGEMEINSCHAFT LUTJA. "Schwarz auf Weiß".
Ein Werk der wiederauflebenden Fluxusbewegung, das der Leere und dem Nichts breiten Raum lässt um den Intentionen des Betrachters keine Grenzen zu setzen. Erstes Werk der bekannten Künstlergruppe, welches überhaupt in den Handel gelangte!
Limit 120,00 €
201
WENDL, Julia Marie (*1992). La Wendl.
Fantasievolle Blumen in verschiedenen Schattierungen von Violett — die Inspiration durch Lavendel ist hier schon wegen des Titels nicht abzusprechen — entspringen dem schwarz-bespannten Hintergrund und scheinen den Betrachter einzuladen, an der Blütenpracht zu riechen und innezuhalten. Ein gewagtes Spiel mit unseren Sinnen und eine mutige Gesellschaftskritik in dieser zunehmend digitalisierten und entfremdeten Welt. Der Titel ist stolz am unteren Bildrand in Form von goldenen Lettern integriert. Das Werk ist Teil der von der Kritik gefeierten Serie "Still Lives 4D (for the) Masses" (2025)
Limit 2.500,00 €
202
GAMBOA MOYANO, Graciela (*1989 Santiago). Ohne Titel.
Das allegorische Bild zeigt grüne, blaue und schwarze sowohl klar voneinander abgesetzte als auch weich ineinander übergehende Farbflächen mit roten und weißen Akzenten. Es erinnert an die Darstellung einer Straße, die durch eine alpine Landschaft führt - aus dem Hellen kommend, sich scheinbar im Dunkel verlierend. Doch weiße Akzente in der Dunkelheit sind in der - zugegebenermaßen - etwas düsteren Komposition wie Hoffnungsschimmer in depressiver Dunkelheit: aus der Finsternis ins Licht. In diesen Interpretationsrahmen fügt sich der sich aufhellende Horizont ein, der den Betrachtenden Hoffnung schöpfen lässt: Hoffnung in der scheinbaren Hoffnungslosigkeit verbunden mit dem tiefen Glauben an das Licht, auch, wenn beides im Bild etwas gedämpft daherkommt. Aber was wären Hoffnung und Glauben ohne die Liebe, wie es bereits Paulus in seinem 1. Brief an die Korinther, Kapitel 13, Vers 13 geschrieben hat? "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die Größte unter ihnen". Und so bricht auch im Bild die Liebe in zarten roten Linien durch, noch zaghaft, doch - immerhin. Somit ist das Werk in seiner Aktualität kaum zu übertreffen, politisch, ökologisch und spirituell
Limit 390,00 €
203
GÜNTHER, Maze. „Wurzeln der Form“.
Dieses außergewöhnliche Werk wurde direkt auf einen naturbelassenen Stein gemalt. Schwarze, fließende Linien erstrecken sich über die helle Oberfläche und erinnern an Wurzeln, Adern oder abstrakte Baumformen. Die organischen Strukturen scheinen aus der schwarzen Silhouette herauszuwachsen und verleihen der Komposition eine geheimnisvolle Dynamik. Die unregelmäßige Form des Steins verstärkt den Eindruck, dass das Kunstwerk nicht nur ein Bild, sondern ein Teil der Natur selbst ist. Es verbindet Rohheit mit künstlerischer Abstraktion und öffnet dem Betrachter Raum für vielfältige Interpretationen
Limit 1.900,00 €
204
ELSCHNER, Eve. Muschel-(n)Ackt (3-D).
Das zentral komponierte Bild zeigt den Rückenakt einer jungen Frau mit dunklem Haar, um deren Hüfte sich ein seitlich wehendes rotes Tuch legt. Auf einer natürlichen, plastischen Jakobsmuschel sitzend, erinnert die Figur an eine Nixe. Erdige Töne, mit Sand und pastosem Farbauftrag kombiniert, strukturieren den Vordergrund ebenso wie die tiefblauen Wellen und die hellen Wolken. Durch diese texturale Verdichtung steigert die Künstlerin die Präsenz der Bildelemente und erzeugt eine Bildwirkung von meditativer bis kontemplativer Intensität.
Die rückwärtige Ansicht der Figur eröffnet dem Betrachter die Möglichkeit, die dargestellte Szenerie aus ihrer Perspektive zu erleben, und evoziert eine von meditativer bis kontemplativer Stimmung geprägte Bildwirkung.
Limit 20,00 €
206
GELLER, Hannah (geb. 1998). "Insightful".
Eine für den Betrachter auf den ersten Blick in ihrer Subtilität genial erscheinende Photoshop-Collage mit mehreren agierenden oder zuschauenden Personen. Dominierend im Vordergrund das hell angestrahlter Antlitz eines Knaben wohl vor einem Celluloidfilm-Schneidegerät, rechts neben ihm als Beobachter sitzend ein älterer Mann ellyptischen Typs, dessen Oberkörper noch einige Lichtstrahlen abfängt, während der Kopf schon im Halbdunkel des Raumes zu verschwinden scheint. Schemenhaft wahrnehmbar sind 7 weitere Personen. Für einen Uneingeweihten äußerst spannend scheint der Hintergrund der Szene zu sein, ein anscheinend in seiner Anordnung interpretationsoffenes Sammelsurium von Büchern, Fotos, Bar-Reklameschildern, Büsten und Beleuchtungskörpern. Das Geheimnis bzw. die Entstehungsgeschichte dieses in seiner Ausstrahlung beeindruckenden Kunstwerkes konnte erst bei einer direkten, schonungslosen Befragung der Künstlerin gelüftet werden; es handelt sich um ein von ihr 2016 selbst aufgenommenes, ausschließlich in der Helligkeitsstufe bearbeitetes Foto im Cinema Museum London
Limit 390,00 €
250
HELLMUTH, Oliver (*1982 Sömmerda). "DJ Meth - Jawoll".
Zerbrochene Stücke von CDs mit Pop-, Punk- und Rockmusik aus den 90er und 2000er Jahren, unregelmäßig auf einer Leinwand mit rosafarbenem Hintergrund eingesetzt. Dieser leidenschaftliche und widersprüchliche Liebesbrief an die Musikqualität verschiedener Genres aus einer besseren Zeit enthält Stücke aus den folgenden CDs: 1) NSYNC – "Thinking Of You (I Drive MyselfCrazy)", Trans Continental Records, 1999; 2) Sonic Seducer Magazin, Serie "Cold Hands Seduction", Vol. unbekannt, 2000s(?); 3) Fat Wreck Chords, Fat Music Vol. III: Physical Fatness, 1997. Auf der Rückseite ist der Titel mit schwarzem Filzstift geschrieben.
Limit 420,00 €
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